About

Artist Statement

Weiterdenken im Grenzbereich der Fotografie
Ich fotografiere, weil die Fotografie es mir erlaubt, meinen Blick aufzuzeichnen, ihn zum Bild werden zu lassen und für andere sichtbar zu machen. Mich beschäftigen Fragestellungen aus der abstrakten Kunst, der Wahrnehmung und der Begriff des Raumes. Daher ist Architektur ein wichtiger Ausgangspunkt für meine Arbeit.
Bei der Aufnahme architektonischer Details beeinflusse und komponiere ich das Zueinander der Bildelemente im Sucher durch einen genau gewählten Kamerastandpunkt. Auch die Belichtung ist entscheidend. Der spätere Beschnitt, bei dem ich ganze Bildpartien entferne, verstärkt und konzentriert die im Bild vorhandenen Bezüge. Unwesentliches wird entfernt, es entsteht eine neue geometrische Umrissform. Ausser dieser Neudefinition der Bildkanten werden von mir am Bildinhalt keine Veränderungen vorgenommen. Mein Arbeitsprozess überträgt bildnerische Vorgehensweisen auf die Fotografie.
Das fotografische Bild hat sich von seiner Abbildfunktion entfernt und wird zu einem Wahrnehmungsfeld für den Betrachter.

Faltung_01, 2018            BIldkörper_06, 2016/18          


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